Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle inländischen Unternehmen im B2B-Bereich E-Rechnungen empfangen können. Rechtlich genügt dafür ein E-Mail-Postfach – eine Software macht den Empfang aber komfortabler und übernimmt gleich die Ablage. Welches Tool zu dir passt, hängt vor allem davon ab, ob du nur Rechnungen schreiben oder gleich deine ganze Buchhaltung erledigen willst – und ob dein Tarif E-Rechnungen nur empfangen oder auch erstellen kann. In unserem unabhängigen E-Rechnung Software Vergleich bewerten wir die wichtigsten Anbieter nach einheitlichen Kriterien – damit du ohne langes Suchen die richtige Lösung findest.
Bist du von der E-Rechnungspflicht betroffen?
5 kurze Fragen · keine Anmeldung · sofortiges Ergebnis
Frage 1 von 5
Wo hat dein Unternehmen seinen Sitz?
Maßgeblich ist der steuerliche Sitz deiner selbstständigen oder unternehmerischen Tätigkeit.
Frage 2 von 5
An wen stellst du überwiegend Rechnungen?
B2B = an andere Unternehmen. B2C = an Privatpersonen.
Frage 3 von 5
Bist du Kleinunternehmer nach §19 UStG?
Was bedeutet das?
Kleinunternehmer ist, wer im Vorjahr nicht mehr als 25.000 € Umsatz hatte und im laufenden Jahr voraussichtlich unter 100.000 € bleibt. Kleinunternehmer weisen keine Umsatzsteuer aus.
Frage 4 von 5
Lag dein Vorjahresumsatz über 800.000 €?
Diese Grenze entscheidet, ob die Ausstellungspflicht für dich schon 2027 oder erst 2028 greift.
Frage 5 von 5
Stellst du häufig Rechnungen bis maximal 250 € aus?
Kleinbetragsrechnungen bis 250 € brutto sind von der E-Rechnungspflicht ausgenommen – relevant nur als Zusatzhinweis.
E-Rechnung Software Vergleich
Die besten E-Rechnungssoftwares im Überblick
Alles aus einer Hand – von der Rechnung bis zur Buchhaltung.
- E-Rechnung empfangen ab Tarif S, erstellen ab M
- Beste DATEV-Integration am Markt
- Intuitivste Oberfläche für Einsteiger
Kostenlos starten – und erst zahlen wenn du wächst.
- E-Rechnungen kostenlos empfangen und ablegen
- Integrierte Zeiterfassung inklusive
- Schlank und übersichtlich
Schnell einsatzbereit – ohne Buchhaltungskenntnisse.
- Modernste Oberfläche am Markt
- Starke Automatisierung spart Zeit
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Neu & Aktuell
Häufige Fragen rund um die E-Rechnung
Kurz und verständlich beantwortet – für alle, die gerade in das Thema einsteigen.
Was ist eine E-Rechnung?
Eine E-Rechnung ist eine Rechnung, die in einem strukturierten, maschinenlesbaren Datenformat erstellt, versendet und empfangen wird – zum Beispiel als XRechnung oder ZUGFeRD. Im Gegensatz zu einer einfachen PDF-Rechnung kann sie ohne manuelles Abtippen direkt von einer Buchhaltungssoftware eingelesen und weiterverarbeitet werden. Eine per E-Mail verschickte PDF gilt rechtlich übrigens nicht als E-Rechnung.
Ab wann ist die E-Rechnung Pflicht?
Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle inländischen Unternehmen im B2B-Bereich E-Rechnungen empfangen und aufbewahren können. Die Pflicht zum Versand kommt gestaffelt: ab 2027 für Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz, ab 2028 dann für alle übrigen. Kleinunternehmer bleiben vom Ausstellen befreit, solange sie die Kleinunternehmerregelung nutzen. Alle Details findest du auf unserer Seite zur E-Rechnungspflicht.
Welche E-Rechnungssoftware ist die beste?
In unserem unabhängigen Test erreicht Lexware Office mit 4,5 von 5 die beste Gesamtnote und ist damit unser Testsieger. Dahinter folgen Papierkram und sevdesk mit jeweils 4,3 – Papierkram überzeugt beim Preis-Leistungs-Verhältnis, sevdesk beim Einstieg ohne Vorkenntnisse. Welche Software für dich die beste ist, hängt von deinen Anforderungen ab – alle 15 Anbieter mit Preisen und Bewertung findest du in unserem Rechnungssoftware-Vergleich.
Gibt es kostenlose E-Rechnungssoftware?
Ja, mehrere Anbieter haben dauerhaft kostenlose Tarife – entscheidend ist aber die Richtung. E-Rechnungen kostenlos erstellen kannst du unter anderem mit sevdesk (drei Rechnungen pro Monat) und Accountable. Sie kostenlos empfangen können dagegen nur wenige, darunter Accountable und Papierkram. Für den reinen Empfang genügt rechtlich ohnehin ein E-Mail-Postfach. Welcher Gratis-Tarif was kann, zeigt unser Überblick zu kostenloser E-Rechnungssoftware.
Was ist der Unterschied zwischen XRechnung und ZUGFeRD?
XRechnung ist ein rein strukturiertes XML-Format, das vor allem im Austausch mit öffentlichen Auftraggebern (B2G) verbreitet ist. ZUGFeRD ist dagegen ein Hybridformat: Es kombiniert eine lesbare PDF mit eingebetteten XML-Daten, sodass dieselbe Rechnung sowohl für Menschen als auch für Maschinen lesbar ist. Beide Formate erfüllen die europäische Norm EN 16931 und sind damit als E-Rechnung zulässig – bei ZUGFeRD ist im Zweifel der XML-Teil maßgeblich, nicht die sichtbare PDF-Ansicht. Mehr dazu in unserem Artikel XRechnung vs. ZUGFeRD.
Noch Fragen offen?
In unserem Ratgeber findest du ausführliche, unabhängig recherchierte Artikel rund um E-Rechnung, Buchhaltung und Selbstständigkeit – verständlich erklärt und ohne versteckte Werbung.
Alle Fragen geklärt? Dann geht es hier zur vollständigen Anbieterübersicht: